Hoher Riffler

Meine persönlichen Tipps für den Schlegeisspeicher

Bevor ich dir meine Erlebnisse und die vielen Bilder vom Schlegeisspeicher zeige, hier einer meiner Zillertal Tipps: Im Winter sind die Swarovski Kristallwelten das perfekte Ziel. Egal wie das Wetter ist, mit einem Angebot drinnen und draußen! Klick gleich auf´s Bild für alle Informationen & viele Bilder:

Und das sind meine besonderen Tipps am Schlegeisspeicher – plus die besten Ideen für deinen Zillertal Urlaub. Die Bilder und unsere Erlebnisse findest du mit einem Klick auf den jeweiligen Button:

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Viel Spaß damit!
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Hier nun dein gewünschter Inhalt:


Hoher Riffler (3231 m) in den Zillertaler Alpen
Hoher Riffler (3231 m) in den Zillertaler Alpen

Hoher Riffler Wanderung

Wenn du auf einen Dreitausender wandern willst, der nicht so schwierig ist, bist du mit diesem Gipfel gut beraten. Ich rede hier vom Hohen Riffler im Zillertal, nicht vom gleichnamigen Gipfel in Pettneu am Arlberg. Die Hoher Riffler Bergtour im Zillertal ist kein Spaziergang, aber eine technisch machbare Wanderung. Es sind keine ausgesetzten Stellen zu wandern und du brauchst nicht klettern. Notwendig ist aber Trittsicherheit, Ausdauer und ein bisschen Erfahrung am Berg. Vom Start am Schlegeisspeicher sind es rund 1400 Höhenmeter. Außerdem sind selbst im Hochsommer Altschneefelder zu queren, für die ich dir die Snowline Grödel empfehle. Sie haben mir auf der Tour gut Halt gegeben. Anstrengend fand ich auf meiner Hoher Riffler Wanderung, das „Springen“ von Stein zu Stein, mehr davon weiter unten in der Beschreibung.

Hoher Riffler Gipfel - von Stein zu Stein wandern
Hoher Riffler Gipfel – von Stein zu Stein wandern

Schlegeisspeicher Wanderung auf den Hohen Riffler

Der Start dieser Bergtour ist am Parkplatz beim Schlegeisspeicher. Du kommst über die Schlegeis Alpenstrasse hinauf zum Parkplatz. Dort startet die Beschilderung hinauf über das Friesenberghaus zum Gipfel „Hoher Riffler“. Den Abschnitt der Schlegeisspeicher Wanderung bis zum Friesenberghaus habe ich hier bereits beschrieben – in rund 2 Stunden und 700 Höhenmetern kommst du vom See zum Friesenberghaus. Hier liest du die detaillierte Beschreibung dieser Wanderung:

Hoher Riffler Bergtour

Hoher Riffler Bergtour - auf der Hälfte ist das Friesenberghaus
Hoher Riffler Bergtour – auf der Hälfte ist das Friesenberghaus

Ich beginne die Beschreibung der Bergtour nun mit dem Friesenberghaus. Von hier sind es weitere 700 Höhenmeter bis zum Gipfel. Während es bis zur Hütte oft grün war, ändert sich aufgrund der Höhe die Vegetation – und die Beschaffenheit des Wandersteigs. Es werden immer mehr Steine, teils große Felsblöcke über die die markierte Wanderung führt. Von hier oben ist der Blick auf den Friesenbergsee sehr schön:

Beim Aufstieg der Blick zurück auf den Friesenbergsee
Beim Aufstieg der Blick zurück auf den Friesenbergsee

Petersköpfl Abstecher

Wir folgen der gut markierten Strecke hinauf bis zum breiten Grat. Mit jedem Meter Richtung Grat nimmt die Anzahl der Steinmännchen zu, die den Weg weisen. Sie sind die Vorboten für das, was uns am Petersköpfl erwartet.

Aufstieg zum Petersköpfl und Hoher Riffler - viele Steinmännchen weisen den Weg
Aufstieg zum Petersköpfl und Hoher Riffler – viele Steinmännchen weisen den Weg

Hier oben am breiten Grat beim Schilderbaum empfehle ich den kurzen Abstecher zum Petersköpfl. 10 Minuten brauchst du von hier auf den besonderen Gipfel in den Zillertaler Alpen. Hunderte Steinmännchen zieren das große Gipfelplateau. Schau hier die Bilder dazu:


Steinmännchen Eldorado am Petersköpfl
Steinmännchen Eldorado am Petersköpfl

Zwischen all den Steinmännchen liegt noch genügend „Baumaterial“ für neue Steinmandln. Künftig wird eher der Platz knapp… Zwischen den Steinen haben wir auch einige Quarze entdeckt, die in der Sonne glasklar glitzern – und teilweise durchsichtig sind wie Glas:

Viele steinreiche Erlebnisse am Petersköpfl im Zillertal
Viele steinreiche Erlebnisse am Petersköpfl im Zillertal

Vom Petersköpfl auf den Gipfel

Nach all den „steinigen“ Eindrücken geht´s zurück zum Grat und hinauf Richtung 3000er. Der gesamte Anstieg ist mit roter Farbe auf den Steinen markiert. Du musst aber an einigen Stellen gut schauen, weil die große Steinwüste einfach unübersichtlich ist. Mich strengt es zudem an, von Stein zu Stein zu wandern. Es gibt keinen festen Wandersteig, sondern die großen Steinblöcke. Einerseits sehr eindrucksvoll, aber nach ein paar Stunden wandern auch sehr anstrengend, weil ich die Schrittlänge nicht selbst bestimmen kann. Und dann wackelt auch immer wieder einer der Steine…

Hoher Riffler

Hoher Riffler - nur noch wenige Meter mit zum Gipfel!
Hoher Riffler – nur noch wenige Meter mit zum Gipfel!

Nach rund 1400 Höhenmetern und 4 Stunden erreichen wir den Gipfel. Die letzten Meter sind relativ flach und der Ausblick scheinbar grenzenlos. Rundherum bauen sich die Gipfel der Zillertaler Alpen auf. Sogar mein geliebtes Karwendel kann ich von hier oben sehen. Aber die erste Geige spielen hier oben die 3000er rundherum. Gefrorene Wand, Olperer, Schönbichler Horn, Furtschaglspitze, Hochfeiler, …

Hoher Riffler Blick zum Olperer - samt dem Gletscherskigebiet
Hoher Riffler Blick zum Olperer – samt dem Gletscherskigebiet
Gletscher rund um den Hochfeiler
Gletscher rund um den Hochfeiler
Hoher Riffler Ausblick in die Seitentäler
Hoher Riffler Ausblick in die Seitentäler

Der Abstieg

Nach einer Pause mit viel Ausblick und Stärkung geht´s entlang der Aufstiegsroute bergab. Für manch einen schneller als ihm lieb ist: Die Schneefelder sind rutschig und nicht zu unterschätzen. Vor mir rutscht jemand unfreiwillig hinunter – so ziehe ich mir meine Grödel an und bin dem Werner Koch dafür sehr dankbar.

Hoher Riffler - die Querung von Schneefeldern gehört dazu!
Hoher Riffler – die Querung von Schneefeldern gehört dazu!
Ich lege mir meine Snowline Grödel an - schnell über die Sohle ziehen und fertig
Ich lege mir meine Snowline Grödel an – schnell über die Sohle ziehen und fertig
Guter Grip im Schnee dank der Grödel
Guter Grip im Schnee dank der Grödel

Bis zum Friesenberghaus geht´s entlang der Aufstiegsroute. Wer noch fit ist, kann in einer Runde zurück an den Schlegeisspeicher. Der Berliner Höhenweg führt von der Hütte in einem Bogen zur Olperer Hütte (wo auch die bekannte Zillertal Brücke ist) und von dort hinunter zum Ausgangspunkt der Wanderung. Wenn du genug vom Berg hast: Einfach entlang der kompletten Aufstiegsroute zum Schlegeisspeicher wandern.

Daten und Fakten der Bergtour

Weglänge: 16 Kilometer (hin und zurück)

Höhenunterschied: 1500 Höhenmeter

Dauer: 8 – 9 Stunden (hin und zurück)

schwere Wanderung, keine ausgesetzten Stellen, Trittsicherheit wegen der Felsbrocken im oberen Bereich erforderlich

Hier habe ich noch mehr Ideen für deine Schlegeisspeicher Wanderungen:

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Mein Tipp zum Schluß:

Wenn dir diese Bilder und Tipps vom Schlegeisspeicher gefallen haben, wirst du auch diese Naturwunder der Alpen lieben. Entdecke die einmaligen Wasserfälle, klick hier:

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